Die Einrichtung eines internen Meldesystems nach dem Hinweisgeberschutzgesetz sowie die richtige Einführung sind komplexe Themen.

Whistleblowing – Was das Hinweisgeberschutzgesetz für Unternehmen bedeutet

Voraussichtlich im Januar 2023 soll das Hinweisgeberschutzgesetz durch den Bundestag in Kraft treten. Dem Gesetz zugrunde liegt die Richtlinie (EU) 2019/1937. Umgangssprachlich wird diese auch Whistleblower-Richtlinie genannt. Sowohl die Richtlinie als auch das Hinweisgeberschutzgesetz haben den Schutz von Whistleblowern zum Ziel. Was aber bedeutet das für Unternehmen, Einrichtungen oder Organisationen?

Spätestens seit Julian Assange und Edward Snowden weiß jeder, was ein Whistleblower ist: eine Person, die auf Missstände in Unternehmen hinweist. Damit solche Missstände in den eigenen Reihen erst gar nicht entstehen, sollten Sie als klein- oder mittelständisches Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern die individuellen unternehmens- und branchenspezifischen Risikobereiche kennen. Insbesondere müssen Sie Kenntnis über die eigenen Geschäftsstrukturen und Abläufe haben. Im Idealfall ist in diesem Rahmen bereits ein Compliance-Management-System vorhanden, das Sie im Sinne des Hinweisgeberschutzgesetzes anpassen müssen.

Wenn Sie zu den kleineren Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern in Mecklenburg gehören, ist es Zeit, sich zügig um ein internes Meldesystem zu kümmern. An diese Meldestelle können sich Personen Ihres Unternehmens wenden, wenn Sie einen Hinweis abgeben möchten. Die Meldestelle ist unter anderem zur Bestätigung der Abgabe des Hinweises verpflichtet. Außerdem darf es keine Repressalien (Kündigung, negative Leistungsbeurteilung, Gehaltskürzung etc.) gegenüber dem Whistleblower geben, sollte seine Identität bekannt geworden sein.

Eine Datenschutzberatung kann Ihnen in dieser Hinsicht helfen, sicherheits- und datenschutzrechtliche Anforderungen entsprechend zu erfüllen. Dabei kommt es nicht nur auf die richtige Einführung, sondern auch auf die Rechtzeitigkeit an. Kommen Sie damit zu spät, können erhebliche Sanktionen drohen. Im Datenschutz gibt es kein Pardon.

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Lassen Sie sich ein individuelles Angebot von uns erstellen. Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung und besprechen gemeinsam den Ist-Stand und was man daran verbessern kann.

    Hinweis: Ihre Mitarbeiter sollten über jegliche Neuerungen Compliance-relevanter Informationen des eigenen Unternehmens Bescheid wissen, um sämtliche interne Regelungen einzuhalten. Da Compliance-Regelverstöße immer noch zum Alltag gehören, sind Sie angehalten, Ihre Mitarbeiter über Compliance Newsletter oder entsprechende Veranstaltungen auf dem neuesten Stand zu halten. Auf diese Weise lassen sich Verstöße entgegenwirken. Denken Sie beispielsweise an die Annahme von kleinen Geschenken durch einen Geschäftspartner als Dank für die Bemühungen eines Mitarbeiters. Ihre Mitarbeiter müssen wissen, wann sie pflichtwidrig handeln und wann es sich nur um eine nette Aufmerksamkeit handelt.

    Die Einrichtung eines internen Meldesystems nach dem Hinweisgeberschutzgesetz sowie die richtige Einführung sind komplexe Themen, für die Sie uns vom Datenschutz Nordost haben. Wir helfen Ihnen bei der Komplexität des Themas und stehen Ihnen vornehmlich in den Regionen Güstrow, Rostock, Waren und Wismar zur Verfügung.

    Moin,

    ich bin seit über 20 Jahren in der Beratung, Erwachsenenbildung und dem Versandhandel tätig. Mit meinem Unternehmen Manufaktur für Entrepreneurship & E-Learning berate ich kleine und mittlere Unternehmen insbesondere aus dem Handwerk und dem Handel bei Fragen zum Datenschutz. Zudem betreue ich namenhafte Unternehmen des sozialen Sektors und öffentliche Stellen.

    Lassen Sie uns mal reden.
    Axel Lehmann, Güstrow
    Tel.: 03843-22 91 33